Mehr als 100 Inkolor 3D-Farben: Wie wählt man die passende Farbe für ein Projekt?

Mehr als 100 Inkolor 3D-Farben: Wie wählt man die passende Farbe für ein Projekt?


Di Thomaz Inkolor
3 minuti di lettura


Bei Filament beginnt die Auswahl häufig mit dem Material.

PLA?
PETG?
SILK PLA?
TPU?

Danach folgt jedoch eine Entscheidung, die den gesamten Eindruck eines Objekts verändern kann:

die Farbe.

Und bei mehr als 100 Möglichkeiten wird die Auswahl nicht unbedingt einfacher.

Die Lösung besteht nicht darin, einfach nach der «schönsten Farbe» zu suchen.

Eine bessere Frage lautet:

Was soll die Farbe in diesem Projekt leisten?

Denn ein technischer Prototyp, ein Architekturmodell, ein funktionales Bauteil und ein dekoratives Objekt benötigen Farbe auf ganz unterschiedliche Weise.

1. Zuerst die Aufgabe, dann die Farbe

Stellen Sie sich dasselbe Objekt viermal gedruckt vor.

In Weiss.

In Rot.

In Blau.

Und in einer besonders auffälligen Farbe.

Die Geometrie bleibt identisch.

Die Wirkung nicht.

Eine Farbe kann ein Objekt technischer, dezenter, lebendiger, hochwertiger oder einfach verständlicher erscheinen lassen.

Definieren Sie deshalb zuerst die Aufgabe der Farbe:

Soll sie etwas hervorheben?
Struktur schaffen?
Eine Marke repräsentieren?
Bauteile unterscheiden?
Das spätere Produkt simulieren?
Oder das Objekt bewusst zum Blickfang machen?

Mit dieser Frage wird die Auswahl deutlich einfacher.

2. Neutrale Farben: wenn die Form im Mittelpunkt steht

Weiss, Schwarz, Grau und andere neutrale Töne eignen sich besonders gut, wenn Form und Geometrie im Vordergrund stehen.

Zum Beispiel für:

  • Formstudien;
  • Proportionen;
  • Oberflächen;
  • Volumen;
  • Details.

Bei Architekturmodellen kann eine neutrale Farbwelt den Blick auf die räumliche Struktur lenken.

Bei Produktprototypen lässt sich die Form beurteilen, ohne dass die Farbe zu stark ablenkt.

Wenn die wichtigste Frage lautet:

«Funktioniert diese Form?»

kann eine neutrale Farbe die richtige Wahl sein.

3. Kräftige Farben: wenn etwas sichtbar werden soll

Manchmal soll ein Element gerade nicht im Hintergrund bleiben.

Vielleicht muss ein Bauteil schnell erkannt werden.

Ein bestimmter Bereich eines Modells soll hervorgehoben werden.

Oder mehrere Komponenten sollen deutlich voneinander unterscheidbar sein.

Dann wird Kontrast wichtig.

Kräftige Farben können:

  • Hierarchien schaffen;
  • Elemente unterscheiden;
  • Aufmerksamkeit lenken;
  • Information sichtbar machen.

Damit wird Farbe mehr als Gestaltung.

Sie wird Teil der Information.

4. Architektur: Räume mit Farbe verständlicher machen

Ein Architekturmodell muss nicht jede Farbe eines zukünftigen Gebäudes exakt reproduzieren.

Farbe kann auch gezielt zur Kommunikation eingesetzt werden.

Eine Farbe für Verkehrswege.

Eine andere für private Bereiche.

Weitere Farben für öffentliche Zonen, Bauphasen oder unterschiedliche Volumen.

Die entscheidende Frage lautet:

«Was sollen Betrachter zuerst erkennen?»

Die passende Farbe unterstützt genau diese Antwort.

5. Produktdesign und Prototyping: näher an die endgültige Idee

Bei frühen Prototypen steht Farbe möglicherweise noch nicht im Mittelpunkt.

Vielleicht geht es zunächst um Form, Passung oder Ergonomie.

Später kann die Farbwahl jedoch helfen, einen Entwurf realistischer zu beurteilen.

Dasselbe Produkt lässt sich beispielsweise in mehreren Farben drucken und direkt vergleichen.

Gleiche Form.

Gleiche Funktion.

Andere Farbe.

Eine abstrakte Entscheidung wird plötzlich sichtbar und greifbar.

6. Kreative Projekte: wenn Farbe der Hauptdarsteller wird

Nicht jedes Objekt muss dezent sein.

Vasen.

Figuren.

Dekoration.

Geschenke.

Accessoires.

Kunstobjekte.

Bei solchen Projekten darf Farbe bewusst Aufmerksamkeit erzeugen.

Mit Materialien wie SILK PLA kommt zusätzlich die Wirkung der Oberfläche hinzu.

Dadurch können zwei Objekte mit identischer Geometrie vollkommen unterschiedlich wirken.

7. Material und Farbe gehören zusammen

Farbe sollte nicht unabhängig vom Material gewählt werden.

PLA, PETG, SILK PLA und TPU besitzen unterschiedliche Eigenschaften.

Das Material beeinflusst sowohl die Funktion als auch den visuellen Eindruck des gedruckten Objekts.

Für professionelle Projekte hilft deshalb weiterhin eine einfache Reihenfolge:

Anwendung → Anforderung → Material → Farbe.

Zuerst definieren, was das Objekt leisten muss.

Dann das passende Material wählen.

Und anschliessend die Farbe, die das Projekt am besten unterstützt.

8. Fünf Fragen für die nächste Farbwahl

Bevor das nächste Filament im Warenkorb landet:

  1. Ist das Objekt technisch, funktional, dekorativ oder für eine Präsentation gedacht?
  2. Soll die Farbe etwas hervorheben oder bewusst dezent bleiben?
  3. Müssen unterschiedliche Komponenten sichtbar unterschieden werden?
  4. Soll der Prototyp bereits möglichst nahe am späteren Produkt wirken?
  5. Soll die Form oder die Farbe im Mittelpunkt stehen?

Fünf Fragen.

Mehr als 100 Möglichkeiten.

Und eine deutlich einfachere Entscheidung.

9. Mehr Farben bedeuten mehr Möglichkeiten

Mehr als 100 Farben sind nicht einfach ein grösseres Sortiment.

Sie schaffen zusätzliche Freiheit beim Gestalten.

Architekturmodelle können verständlicher werden.

Prototypen können näher am späteren Produkt liegen.

Funktionale Teile können schneller erkannt werden.

Dekorative Objekte können mehr Persönlichkeit bekommen.

Und aus einer digitalen Idee entsteht genau das Objekt, das Sie sich vorgestellt haben.

Mehr als 100 Farben.
PLA. PETG. SILK PLA. TPU.
Und eine nächste Idee, die darauf wartet, gedruckt zu werden.

Inkolor 3D.

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